Unikat-Weihnachtsmarkt im Schloss Bensberg

15.-17. Dezember 2017

Nächste Woche ist es wieder so weit. Es weihnachtet sehr auf einem der schönsten Weihnachtsmärkte der Region. Wir stellen im Schloss Bensberg aus und laden herzlich ein uns dort zu besuchen.

 

Erleben Sie den Zauber des Unikat-Weihnachtsmarktes mit exklusiven Ausstellern in traditionellen Hütten und vielen kreativen Geschenkideen. Live-Konzerte auf dem Markt warten auf Groß und Klein und versetzen Sie garantiert in eine festliche Weihnachtsstimmung.

 

Auf Ihren Besuch freuen wir uns und schreiben Sie uns doch einfach einen Komentar, wie es Ihnen dort gefallen hat!

 

Herzlich Ihr

 

Michael Ströter
CCAA GLASGALERIE KÖLN


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Künstlerportrait: Jörg F. Zimmermann

Die innere Ordnung der Dinge

Wohl kaum ein Glasgestalter in Deutschland ist sich über einen vergleichbar langen Zeitraum künstlerischer Aktivitäten thematisch und technisch so treu geblieben, wie der 1940 in Schwaben geborene Jörg F. Zimmermann.

 

Zentrales Thema seiner Objekte ist das Grundprinzip der Natur, die Gitter und Wabenstrukturen organischer Dinge. Zimmermann sieht die Entstehung seiner sogenannten Wabenobjekte als lebendigen Prozess. Eine heiße, relativ dickwandige Glasblase am Ende der Glasmacherpfeife drückt der Künstler in ein asymmetrisch geformtes Drahtkörbchen und nimmt dieses damit auf. Anschließend wird diese innere Blase wieder in das zäh fließende heiße Glas im Schmelzofen getaucht und überfangen.

 

Nun bläst der Künstler das Glas durch die Maschen des Drahtes und es entstehen Waben- und Gitter-Strukturen im Inneren der Blase. Die äußere Haut ist glatt und glänzend. Die Form gestaltet Zimmermann durch Drücken, Kneten und Ziehen des trägen Materials. Einige Objekte bläst er in Formen oder modelliert diese mit Modeln.

Bewusst öffnet er manches Objekt, mal in heißem Zustand mit weich aufgebogenen Rändern, mal später, wenn die Arbeit heruntergekühlt wurde, durch Schleifen und Sägen. So erhält der Betrachter den Blick in das Innere der Arbeit, wo zarte Glasfäden ein mysteriös morbides Eigenleben entwickeln. Es wirkt erstarrt und dennoch lebendig.

 

Inspiration des Künstlers sind Muscheln, Wurzeln, Blattwerk, Schaum und andere organische Dinge. Er überlässt aber jedem Betrachter die Freiheit sich selber "hineinzuschauen" und eigene Impressionen zu erblicken.

Zur Farbgebung

 

Auch diese versteht Zimmermann als Teil des Entstehungsproizesses. Die geplante und vorgegebene Farbgebung durch buntes Glaspulver oder durch farbgebende und im Feuer und der Hitze reagierende Oxyde, passt er während der Herstellung an.

 

Einige seiner Objekte werden anschließend noch mit Kalttechniken (Schliff, Sandstrahlen, Malerei) von ihm weiter bearbeitet.

 

Das Schaffensspektrum des Künstlers ist weit vielseitiger als man in der öffentlichen Wahrnehmung vielleicht denkt. Neben den Wabenobjekten gestaltet er auch in Sand gegossene Werke, Bilder aus Glas oder Kunst am Bau. Für die Glas, Silber- und Besteckwaren-Industrie entwirft er funktionale Produkte in klarem Design. Die Liste seiner Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ist schier endlos.Jörg Zimmermann ist mit seinem Lebenswerk aus dem europäischen Studioglas nicht wegzudenken.

 

Weitere Abbildungen und die aktuell erhältlichen Arbeiten finden Sie in unserem Onlineshop.

 

 

 



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Bunt und stylisch - die "Coniques" von Eric Lindgren

Es gibt sie wieder, die stylisch bunten und griffigen Becher des in Frankreich lebenden Glaskünstlers. Jeder Becher wird extra für uns mundgeblasen und handgefertigt.

 

Bringen Sie leuchtende Farben auf Ihre Tafel!


Künstlerportrait: Heiner Düsterhaus

Die Kombination von Glas und Gold fasziniert den Menschen seit Jahrtausenden. Bereits die frühen Christen versiegelten ihre Grabstätten in den Katakomben mit Goldglassiegeln, bei denen christiliche Motive in Gold gemalt zwischen zwei Glasschichten eingeschmolzen wurden. Die alt- und neutestamentlichen Darstellungen ermöglichten es zu Zeiten der Christenverfolgung die Grabstätte wieder zu finden, ohne den Verstorbenen und seine Hnterbliebenen namentlich kenntlich zu machen.

 

Heiner Düsterhaus hat sich über jahrelange Entwicklungsarbeit und zahlreiche Versuche diese Technik zu eigen gemacht und eine eigene, moderne und zeitgemäße Ausdrucksform gefunden. Seine aus Floatglas, einfachem Fensterglas, gefertigten Kunstwerke entstehen im Schmelzofen. Zwischen die einzelnen Glasschichten schmilzt der Künstler bemalte und teilweise gravierte Scheiben. Aus Gold, Platin und Email, mit dem Pinsel aufgetragen, sind die Motive im Klarglas fest eingeschlossen und erhalten durch das Verschmelzen und damit bedingte leichte Absenken des Glases ihre zart-rauchigen Craquelée Strukturen.

Das Werk von Heiner Düsterhaus umfasst sowohl kleine, in Serien hergestellte Briefbeschwerer, die Goldglas-Paperweights, als aus Schalen, Teller und Skulpturen. Was sich so einfach anhört, ist das Ergebnis vieler missglückter Versuche. Glas ist ein schwieriger und recht agressiver Werkstoff, der sich nur widerwillig mit anderen Materialien verbindet. Umso erstaunlicher ist die teilweise imposante Größer der Objekte von Heiner Düsterhaus. Bis hin zu 1,5 m großer Wächer-Figuren, die durchaus auch für den Aussenbereich geeignet sind, beherrt der Künstler diese Fusing-Technik.

 

Bei den größeren Werken erschafft der Künstler zusätzlich zur Farbgestaltung und Gravur der Einzelelemente noch eine gewisse Spannung und Dynamik, da diese auf einer Schräge verschmolzen werden und somit auch den Fluss des trägen Glases etwas nachempfinden lassen.

 

Es ist erstaunlich, welch kreatives Potential und welche Neugier dem 1949 in Paderborn geborenen Künstler bis heute inne wohnen, ist er doch der Faszination des Glases seit dem Beginn seiner Ausbildung 1964 erlegen. Weitere Objekte und die Vity des Künstlers finden Sie in unserem Onlineshop.

 

 

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Shop im Römisch-Germanischen Museum noch geöffnet

Das Römisch-Germanische Museum in Köln ist sanierungsbedürftig und wird Ende des Jahres für längere Zeit geschlossen. Bis dahin ist eine große Auswahl unserer Nachschöpfungen von Glasgefäßen aus dieser bedeutenden Sammlung, wahrscheinlich die größte Sammlung römischer Gläser in der Welt, noch um Shop des Museums erhältlich.

 

Wer also lieber selber vor Ort auswählen möchte und die Gläser auch einmal in der Hand halten mag, hat noch etwas Zeit, dies am Roncalliplatz zu tun. Die freundlichen Mitarbeiter im Museum freuen sich auf zahlreiche Besucher und Kunden.

Wer etwas weiter fährt, findet im Römermuseum des Archäologischen Parks in Xanten ebenfalls eine ganze Reihe unserer Gläser im Angebot.

 

Der Ideenreichtum und die Kunstfertigkeit der römischen Kunsthandwerker sind bis heute faszinierend. Manche Form und das eine oder andere Detail bringen heutige Glasmacher ins Grübeln. Die Geheimnisse einer über zweitausend Jahre alten Feuerskunst sind vielfach in Vergessenheit geraten. Manchmal wurden sie ausschließlich vom Vater auf den Sohn tradiert. Wir freuen uns sehr, dass wir seit über 30 Jahren mit der Glasmanufaktur von Poschinger einen versierten und engagierten Partner zur Fertigung unserer Museumsnachschöpfungen haben, der sich seit 1568 der Kunst des Glasmachens verschrieben hat.


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Sonderangebot - Nachschöpfungen aus dem Museum für Angewandte Kunst Köln

Diese Kollektion zählt zu den Besonderen in unserem Angebot. Die Gefäße sind in der Herstellung ausgesprochen schwierig und können heute nicht mehr zu akzeptablen Kosten gefertigt werden. Wir haben uns daher entschlossen, dass wir diese Sammlung nicht weiter produzieren und unsere Restbestände zu deutich reduzierten Preisen anbieten.

 

Jedes Glas hat seine Besonderheit und erfordert im Detail höchste handwerkliche Geschicklichkeit und Perfektion. Es waren vom 15. bis zum 19 Jahrhundert Tischgerätschaften, Trinkgläser und Karaffen für den täglichen Gebrauch.

 

Das Museum für Angewandte Kunst beherbergt diese wundervolle Auswahl und zeigt sie im Kontext der jeweiligen Zeit mit Möbeln, Teppichen und Bildern.

 

Suchen Sie sich Ihr Stück "Geschichte zum Anfassen"  aus!



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Verborgene Schätze ans Licht geholt

Als wir 1978 die erste Kollektion Nachschöpfungen auflegten, ahnte niemand, dass später einmal über 150 verschiedene Gefäße unser Sortiment füllen würden. Es entstanden zauberhafte Gläser, deren Vorbilder in den namhaften Museen Euorpas stehen,  Gefäße, deren geheimnisvolle  Herstellungtechnik uns faszinierte und herausforderte..

 

Beim Umzug unseres Lagers im vorigen Jahr kamen einige dieser Kostbarkeiten wieder zutage. Es sind Muster- und Belegexemplare, die wir letztmalig anbieten können, da es sich überwiegend um Einzelstücke handelt.

 

Bis heute ist die Kunst aus geschmolzenem Sand und Feuer Glas zu machen und zu formen eine der faszinierensten Erfindungen der Menschheit. Die sensiblen und geschickten Hände des Glasmachermeisters, sein Atem und primitivste Werkzeuge lassen wahre Kleinodien entstehen.  Jedes Gefäß ist ein unverwechselbares Einzelstück, welches sich leicht vom Nächsten unterscheidet.

 

Bis heute gilt der jahrhunderte alte Spruch der Glasmacher:
"Es ist ein unendlich Kreuz Glas zu machen"



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Neues Glas im Bayerischen Wald

Es gibt wieder Neues Glas in Frauenau zu entdecken!

 

Seit vielen Jahren bieten wir im "Glasbaron" der Glasmanufaktur von Poschinger eine Vielzahl ausgesuchter Glaskunstwerke an, Unser Ausstellungsraum wurde neu gestaltet und mit zahlreichen neuen Objekten befüllt. Eine Entdeckungsreise in den Bayerischen Wald lohnt sich. Natürlich finden Sie diese Kostbarkeiten auch hier in unserem Onlineshop.

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Der erste "Kunst"-Stoff der Menschheit

Als wir vor 39 Jahren begannen in die Geheimnisse der römischen Glasmacherkunst einzusteigen, war es selbst für erfahrene Glasmacher eine spannende Reise in die Mysterien der antiken Kunsthandwerker.

 

Kaum ein Material bietet diese vielfältigen Form- und Farbgebungsmöglichkeiten wie Glas, kaum ein Werkstoff diese Transparenz und Brillanz. Aber eben auch kaum ein anderes Material fordert solches Wissen über seine Besonderheiten in Bezug auf Temperaturverhalten und Viskosität.

 

Die Herausforderungen, denen sich die Glasmacher bei unserer ersten Kollektion mit Nachschöpfungen römischer Gläser aus Museen gegenüber sahen, haben sich auch nach 39 Jahren nicht geändert. Jeden Tag aufs Neue fordert das Glas höchste Konzentration und Sensibilität vom Glasmachermeister ein. Zu Beginn wurden diese Gefäße in der Ichendorfer Glashütte bei Bergheim gefertigt. Seit 1985 steht die Glasmanufaktur von Poschinger in Frauenau, Bayrischer Wald, als versierter und freundschaftlich verbundener Partner an unserer Seite. Dort befindet sich seit vielen Jahren auch unser Ausstellungsraum im "Glasbaron". Sollte Sie eine Reise in den Bayrischen Wald führen, schauen Sie doch einfach einmal vorbei und lassen Sie sich begeistern von der jahrtausende alten Kunst des Glasmachens!

 


Endlich online erhältlich!

Ab sofort ist eine größere Auswahl der wundervollen Goldglasbriefbeschwerer von HEINER DÜSTERHAUS in unserem Onlineshop erhältlich. Jedes Paperweight besteht aus verschmolzenen Glasscheiben, die vorher mit Gold und/oder Platin und Emaille bemalt und teilweise graviert wurden. Selbstverständlich wird jeder Briefbeschwerer vom Künstler signiert. Die Lieferung erfolgt in einer blauen Schmuckschachtel. Größe ca 50 x 50 mm. Einzelpreis € 25,00

 

Und falls Sie keine Briefe mehr bekommen sollten: Die Briefbeschwerer funktionieren erfahrungsgemäß auch problemlos bei Rechnungen und Steuerbescheiden.


Die ersten Neuzugänge in diesem Jahr

Gleich zum Anfang des neuen  Jahres haben wir von Gabriele Küstner einige ihrer wundervollen Glasmosaikteller neu bekommen. Die doppelte Staatspreisträgerin zählt mit ihren Werken zu den renommiertesten Kunsthandwerkerinnen Deutschlands. In der antiken Mosaikglastechnik, ähnlich dem Glas der Ägyter gefertigt, entstehen ihre kostbaren Kunstwerke.

 

Bei unseren Museumsnachschöpfungen sind einige Gefäße neu in den Onlineshop eingestellt. Es handelt sich um Einzelstücke aus unseren Musterbeständen.